MOIN!
Ich heiße Kim Perator, Jahrgang 1990, und lebe in Hamburg, ganz in der Nähe von St. Pauli.
Ich schreibe und produziere die KI-Mockumentary „WG St. Pauli – Alt, aber nicht artig„.
Ich habe Kulturwissenschaften an der Universität Hamburg studiert, mit Schwerpunkt Medien- und Alltagsästhetik und dem Nebenfach Medienwissenschaft. Mich haben immer die Dinge interessiert, die man nicht sofort versteht: Subkulturen, Körperbilder, Macht, Begehren und die Frage, wie Menschen ihr Leben erzählen.
Während meines Studiums habe ich in Bars, Clubs und über mehrere Jahre auch in einer kleinen Fetisch- und Queerbar auf St. Pauli gearbeitet. Meist hinter dem Tresen, an der Garderobe oder an der Kasse. Ich habe dort vor allem zugehört. Gesprächen, Geschichten, Streit und Versöhnungen. Irgendwann wurde ich für viele Gäste eine Art Ansprechpartnerin – jemand, der da ist, aber nicht urteilt.
In diesen Jahren habe ich eine Generation von Menschen kennengelernt, die heute langsam älter wird. Menschen, die früher Regeln gebrochen haben und nicht plötzlich anfangen wollen, brav zu sein. Genau aus dieser Beobachtung ist die Idee zur „WG St. Pauli“ entstanden.
Die Serie erzählt von Freundschaften mit Geschichte, von Begehren mit Patina und von der Frage, was passiert, wenn Rebellen alt werden. Die Figuren sind erfunden, aber viele ihrer Dynamiken stammen aus echten Begegnungen.
Wenn du dir die Serie anschaust, wirfst du auch einen Blick in mein Notizbuch der letzten Jahre.
